Thomas FORTMANN Nachdem er in sehr jungen Jahren mit über 100 Titelveröffentlichungen in 27 Ländern durch Interpreten wie Udo Lindenberg, Alexis Korner, Love Generation, Cockpit, Jürgen Drews, Jay C.Corry, Su Kramer, Demon Thor, Toni Vescoli, Romy Haag u.v.a. mit Rockmusik erfolgreich war, wendet sich Thomas Fortmann mit 26 Jahren dem Studium der klassischen Musik zu. Danach komponiert er vor allem Kammerwerke, aber auch zwei Symphonien, ein Oratorium und drei Musikbühnenwerke mit Aufträgen und Stipendien von namhaften Institutionen, wie z.B. vom Schweizer Bundesamt für Kulturpflege, Opernhaus Zürich, Open Opera St.Gallen, Kanton Tessin, Stadt Zürich, EU-Kaleidoskop, Mozart-Festival Trento, Stadt Grosseto, University of Houston, Espace Nuithonie, Pianofestival Salerno u.a. Stetiges Weiterentwickeln und Suchen nach der jeweilig geeigneten, dem Gehalt eines neuen Werkes entsprechenden Form, lassen ihn originelle Ideen entwickeln; und durch seine Persönlichkeit können sich spielerisch auch heterogene, ja oft sogar gegensätzliche Impulse der Moderne zu einer Einheit verbinden. Konstruktion und Vitalität, Logik und sinnliche Wirkung schließen sich in seinen Kompositionen keineswegs gegenseitig aus. Mitte der achtziger Jahre zieht Thomas Fortmann mit seiner Familie in die Toskana, wo er neben seiner kompositorischen Tätigkeit mit Musikern aus den Provinzen Grosseto und Siena die Accademia Amiata gründet und während einigen Jahren das Festival Toscana delle Culture leitet. |